Unsere Pasta

Das Gold unserer Felder

Die Reise unserer Pasta: vom Korn zum Gold

Wir sind die einzigen Produzenten von Hartweizen im Tessin und haben uns für die Sorte "Orobel" aufgrund ihres hohen Proteingehalts entschieden. Wir säen unsere Felder im Herbst und bringen im Juni die Ernte zur Mühle von Maroggia, wo sie zu Griess gemahlen wird.

Die kurze Lieferkette unseres Getreides wird in der Pasta-Fabrik Simona in Quartino vervollständigt, wo unsere Penne, Nidi und Spaghetti aus Bronzeformen kommen - dann langsam an der Luft in der Magadino-Ebene getrocknet.

Auch mit unserer Pasta zeigen wir unseren Innovationsgeist - in Zusammenarbeit mit einem Meister-Pastamacher italienischer Herkunft produzieren wir nun in Bad Ragaz (St. Gallen) auch eine Linie handgemachter Tagliatelle mit Basilikum und Safran.

Von den Feldern zur Mühle von Maroggia

Alles beginnt auf den fruchtbaren Feldern der Terreni alla Maggia bei Ascona, wo unser Hartweizen wächst — der einzige, der im Tessin angebaut wird.

Nach der Ernte wird der Weizen zur Mühle von Maroggia am Fusse des Monte Generoso gebracht. Dort wird er gemahlen und zu einem mittelkörnigen Hartweizengriess mit seiner charakteristischen goldenen Farbe verarbeitet.

Alessandro Fontana, der die Familienmühle leitet, hebt eine seiner wichtigsten Eigenschaften hervor: Gerade dieser Griess trägt zur besonderen Konsistenz der Pasta der Terreni alla Maggia bei und sorgt dafür, dass sie wunderbar al dente bleibt.

Seit 1938: die Tradition von Pasta Simona

Von der Mühle von Maroggia setzt der Griess seine Reise zu Pasta Simona in Quartino fort, einem Familienunternehmen, das 1938 von Alberto Simona gegründet wurde.

Seit rund 20 Jahren wird hier der Hartweizengriess der Terreni alla Maggia zu Spaghetti, Penne und Nidi verarbeitet.

Antonio «Tino» Simona führt das Unternehmen seit mehreren Jahrzehnten und begleitet die Produktion auch heute noch aus nächster Nähe. An seiner Seite überwacht sein Neffe Flavio Simona, Produktionsleiter, einen Prozess, der rund um die Uhr läuft.

Pasta Simona produziert zwischen 400 und 500 Kilogramm Pasta pro Stunde. Dabei werden Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant gehalten, um die hohe Qualität des Produkts zu gewährleisten.

Die Pasta nimmt Form an

Der Griess wird mit Wasser vermischt, sodass ein Teig entsteht, der anschliessend durch den Extruder geführt wird.

In den Maschinen nimmt die Pasta mithilfe verschiedener Bronzeformen ihre Gestalt an. Anschliessend folgt der sorgfältige Trocknungsprozess.

So wird Schritt für Schritt aus Korn Griess, aus Griess Teig und aus Teig Pasta.

Ein Stück Tessin auf dem Teller

Von den Feldern bei Ascona zur Mühle von Maroggia, weiter in die Produktionshallen von Pasta Simona und schliesslich auf den Teller: Die Pasta der Terreni alla Maggia erzählt die Geschichte einer Produktionskette, die tief im Tessin verwurzelt ist.

Sie findet auch ihren Weg auf die Teller von Küchenchef Mattias Roock im Castello del Sole, direkt neben den Feldern der Terreni alla Maggia. Dort wird sie unter anderem mit seiner berühmten Sauce serviert, die aus Tomatensorten zubereitet wird, die im hoteleigenen Gemüsegarten gedeihen.

Mehr als nur ein Gericht: ein authentischer Ausdruck des Tessiner Kulturerbes.

— Text von Anina Rether